Ab Juni 2019:
Denkerei (Büro)
Ritterstr. 8
10969 Berlin
Telefon (030) 61671001
info@denkerei-berlin.de

 
Denkerei/Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen  • Außenansicht. Gestaltung: Adler & Schmidt, Berlin 2011
Formel für das poetische Ideal nach Friedrich Schlegel  • 1/0 steht für „unendlich groß“; F=Fantastik, S=Sentimentalität und M=Mimik. Gestaltung: Adler & Schmit, Berlin 2011
"Notrufsäule Bazon Brock" im Institut für theoretische Kunst, Universaltheorie und Prognostik • Konzept der Notrufsäule: Bazon Brock; Ausführung: Steffen Peter, 2011.
Fensterbeschriftung: Adler & Schmidt, Berlin 2011

Von der Denkerei zur Denkerei mobil

Am 3. Dezember 2011 eröffnete die von Bazon Brock gegründete Denkerei mit dem Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen am Kreuzberger Oranienplatz. Bazon Brock und Marina Sawall schützen in der Denkerei Kunst und Wissenschaft vor den Furien des Verschwindens, des Neides und des Zorns – im Sinne des Art. 5,3 GG, der die Freiheit von Kunst und Wissenschaft garantiert – nicht zuletzt, um sie vor kulturellen Übernahmeversuchen zu bewahren. Dazu finden monatlich Veranstaltungen in den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft statt. Die programmatische „Arbeit an unlösbaren Problemen“ spricht die Bewohner einer Stadt als Bürger an, die z.B. im Umgang mit der Lagerung atomaren Mülls gemeinsam Verantwortung übernehmen. Grundlegend für dieses Selbstverständnis ist die Fähigkeit zur gegenseitigen Würdigung, denn Würde hat nur, wer Andere zu würdigen weiß. Ende April 2019 musste die Denkerei am Oranienplatz nach 7 ½ Jahren schließen. Aktionen, Vorträge und Gespräche wird es weiterhin geben – an wechselnden Orten im Format der Denkerei mobil. 

Weitere Informationen

Unlösbare Probleme diskutieren

Die souveräne Leistung einer Gesellschaft kann nur darin bestehen, den Normalfall zu garantieren. • Bazon Brock, Lustmarsch, 2006 © QART Büro für Gestaltung, 2011

Nächste Veranstaltungen

Montag, 16.12.2019, 19:30 Uhr
Berlin

Denkerei mobil: Einheit durch Verschiedenheit statt Einheit aus Verschiedenheit
Im Rahmen der Reihe „Europa fällt? Europa bleibt!“

Montag, 13.01.2020, 19:30 Uhr
Berlin

Denkerei mobil: Kunst und Kult – über Kulturkämpfe
Wie immer erneut versucht wird, die Trennung von Kunst/Wissenschaft und Kultur/Religion rückgängig zu machen. – Im Rahmen der Reihe „Europa fällt? Europa bleibt!“

Dienstag, 28.01.2020, 18:30 Uhr
Berlin

Denkerei mobil: Industrialisierung als menschliche Schöpfung und der Konsument als Weltverschlinger

Neue Termine für Berlin

Im Herbst/Winter 2019/20 werden die Berliner Denkerei-Veranstaltungen im Wechsel in der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) und im Verein Berliner Künstler (VBK) stattfinden – in unregelmäßen Abständen wird es darüber hinaus auch Veranstaltungen an anderen Orten wie in der Matthäuskirche geben. 

23.10.2019, 18:30 Uhr – ZLB
Selfie und Otherfie – Selbstbild, Idealbild und Image/Fremdbild

11.11.2019, 19:30 Uhr – VBK
Was kann heute sinnvoll kulturelle Identität heißen?

27.11.2019, 18:30 Uhr – ZLB
Konsum als Arbeit (mit Wolfgang Ullrich)

12.12.2019, 19 Uhr – St. Matthäus
Kommt da noch was? Über die Bedeutung der unerfüllten Wünsche und Hoffnungen im Advent

16.12.2019, 19:30 Uhr – VBK
Einheit durch Verschiedenheit statt Einheit aus Verschiedenheit

13.01.2020, 19:30 Uhr – VBK
Kunst und Kult – über Kulturkämpfe

28.01.2020, 18:30 Uhr – ZLB
Industrialisierung als menschliche Schöpfung und der Konsument als Weltverschlinger

10.02.2020, 19:30 Uhr – VBK
Der Rechtsstaat als Verwirklichung der religiösen Hoffnung
Anleitung zu einem neuen Verständnis der europäischen Aufklärung

26.02.2020, 18:30 Uhr – ZLB
Leben, wie man liest. Eine Konsumbibliothek

9.03.2020, 19:30 Uhr – VBK
Über die Einheit von Glauben und Wissen
Wissenschaft wird produktiv durch Kritik, Glaube durch Zweifel.

15.03.2020, 11:30 Uhr – VBK
Besucherschule von Bazon Brock zur Ausstellung IMAGO MUNDI

25.03.2020, 18:30 Uhr – ZLB
Über die Macht der Bildung

6.04.2020, 19:30 Uhr – VBK
Der Glanz in den Augen der Lachenden – über kabarettistische Vernunft

21.04.2019, 18:30 Uhr – ZLB
Weltreisen durch die eigene Wohnung

Addiologie V / VI Abschiedskunde. Die Denkerei schließt die Augen • Denkerei Berlin, 6.+9.04.2019. Gestaltung: QART, Hamburg. Foto: Stefan Abtmeyer

Denkerei mobil ab 11. April 2019

Am 6.4. und 9.4.19 laden wir zur „Abschiedskunde/Addiologie“, zum gemeinsamen Weinen über den Abschied von der Denkerei ein. Dann schließt die Denkerei in der bisherigen Form die Augen.

Nach dem Ende der Denkerei am Oranienplatz 2 werden Veransaltungen im Format „Denkerei mobil“ an wechselnden Orten stattfinden.

Am 11. April 2019 und 20. Juni 2019 sind wir wieder in der zu Gast in der Berliner Matthäuskirche.

Gemeinsam mit der Katholischen Akademie Berlin planen wir im Mai an drei Abenden eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Ewigkeit und Alltag“ (9.5.19 / 16.5.19 / 23.5.19).

Am Oranienplatz werden wir ab Herbst 2019 zunächst einmal im Monat mit Veranstaltungsabenden im Büro von Nextland/Delodi (Oranienplatz 4) präsent bleiben.

Ab Juni finden an 7 Abenden Veranstaltungen in der Zentral- und Landesbibliothek statt, im Berlin-Saal am Standort Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 30-36, 10178 Berlin (die genauen Termine werden noch bekanntgegeben).

In Wuppertal gastiert die Denkerei mobil auch weiterhin in der Galerie Grölle pass:projects. Nächster Termin: 15.09.2019 – allerdings im Stadtmuseum Düsseldorf.

Auf der Suche nach der guten Unendlichkeit

So ein Augenblick wie heute sollte nie vergehen, singen die Fans in den Stadien. Alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit, sang der Philosoph Friedrich Nietzsche – gerade weil sie ihm nie in den Armen einer Frau gewährt wurde. Von ewiger Schönheit, Jugend und Gesundheit schwärmt die Kosmetikindustrie.

Was bedeutet diese Sehnsucht nach der unendlichen Fortsetzung, das Verlangen nach Dauer und Ewigkeit? Ganz sicher ist die ewige Lust für den Lustempfindenden etwas ganz Irdisches, das sich auf sein Befinden bezieht. Also ein Gedanke der Unendlichkeit in der Endlichkeit. Dieses Unendliche im Endlichen, diese Ewigkeit im Augenblick nannten die deutschen Romantiker die gute Unendlichkeit. Damit konnte man endlich auf die Kinderfrage antworten, was denn gewesen sei, bevor Gott die Welt geschaffen habe. Denn es nützt nichts, alles Geschehen bloß auf Ursachen zurückzuführen, weil jede Ursache sich ihrerseits Ursachen verdankt und so zurück bis in die Sinnlosigkeit (regressus ad infinitum).

Das Symposium „Gott (Krieg) und die Welt“ am 19./20. Januar 2019 mit Beiträgen von Gerhard Blechinger, Bazon Brock, Jacob Burda, Rainer Gabriel, Thomas Grunwald, Ulrich Heinen, Viktoria Kirjuchina, Heiner Mühlmann, Nico Pezer, Arne Scheuermann und Jan Söffner präsentiert Formen der guten Unendlichkeit vernünftig, praktisch, gut.

Eine äußerst wirksame historische Form der Vermittlung zwischen guter und schlechter Unendlichkeit war und ist die Mystik. Die Denkerei wird deshalb in den verbleibenden Monaten ihrer guten Endlichkeit am Oranienplatz weitere Erörterungen zum Verhältnis von Spritualität und Rationalität, der Macht des Mystischen anbieten: Ulrike Eichler: „Sprache mystischer Erfahrung als Sprache der Hoffnung“ (29.01.2019), Heike Schmitz: „Minnen und Denken“ (13.02.2019), Kerstin Decker: „Der Himmel erhalte uns das bisschen Humanität – Freuds Frauenbild“ (2.04.2019). Einen Höhepunkt stellt sicherlich Manfred Franks Verteidigung der schlechten Unendlichkeit in Aussicht (27.02.2019), denn der Philosoph beschäftigt sich seit mehr als 40 Jahren mit den geistesgeschichtlichen Positionen der Romantiker.

Das Ende kommt! Kommt das Ende der Denkerei nach 7 1/2 Jahren am Oranienplatz 2?

Unser Vermieter verlängert den Mietvertrag der Denkerei in seinen Räumen nicht.

Die Berliner Zeitung berichtete am 23.10.2018: „Gentrifizierung am Oranienplatz. Münchener Millionär kündigt der Denkerei“ https://bit.ly/2CDOt4q

Am 7. September 2018 sah die Zukunft noch rosig aus, wie im Frühjahr 2018 in München vereinbart. Am 5. September 2018 reichten wir wunschgemäß unser Programm für 2019 ein und erhielten zwei Tage später die Ankündigung des Endes. Allerdings mit der generösen Zusage, dass wir bis zum Auszugstermin Ende April 2019 kostenlos den Denkraum beleben dürften.

Das Ende kommt, wenn wir nicht bis dahin neue Räume für die Denkerei finden.

Das Büro können wir andernorts unterbringen, aber wo in Kreuzberg werden wir unsere Veranstaltungen präsentieren können?

Jedem Vorschlag werden wir dankbar nachgehen.
Einzige Bedingungen: Es müssten 120 Personen Platz finden, eine Projektionsfläche sollte zur Verfügung stehen und gute Durchlüftung muss gewährleistet sein.

Warum unbedingt Kreuzberg?
Weil alle Kreuzberge, historisch Golgatha genannt, die entscheidenden Ereignisorte, also Leidensorte der Geschichte waren und sind.
Gelitten wird nicht in Palästen, Parlamenten, Generalstabsquartieren und Chefetagen, gelitten wird in prekären Beschäftigungsverhältnissen und auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum. Gelitten wird also in Kreuzberg.

Und der einzige Gegenstand des Nachdenkens ist die Minderung des Leidens in der Orientierung auf Gerechtigkeit. Mehr braucht es nicht, um zu philosophieren oder zu theatralisieren oder zu künstlern.

Seid bedankt, die ihr denken wollt – nachdenken, vorausdenken.

Für die Denkerei
Marina Sawall und Bazon Brock

Denkerei mobil in der Schweiz vom 13.-17. Mai 2018

Im Mai 2018 reist die Denkerei mobil in die Schweiz, genauer nach Zürich und Winterthur.

Am 13. Mai 2018 um 14 Uhr begeben sich die Künstlerin Una Szeemann und Bazon Brock auf eine „Kunstpartie“ in die Kunsthalle Winterthur: www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1277

An den drei Abenden vom 14.-16. Mai 2018 werden in der Villa Flora in Winterthur öffentliche Vorträge und Diskussionen zu Kunstreligion, Kunsttheorie, Film & Psychoanalyse mit Bazon Brock, dem Künstler Martin Schwarz und dem Filmwissenschaftler Johannes Binotto stattfinden: www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1273

Am 17. Mai 2018 macht die Denkerei im KOSMOS Zürich Station, wo Bazon Brock im Buchsalon von 15-17 Uhr Sprechstunden geben und am Abend ab 19 Uhr über den „Sinn der Kunst“ diskutieren wird anlässlich der Präsentation der aktuellen Ausgabe des Kunstforum International: www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1278

Ausstellung: Silke Rehberg „Schlafende“ (2.05.-9.02.2018)

Größtes Mirakel:
Die alten Griechen behaupteten,
Götter schliefen nicht.

Nachdem in der Denkerei 2012 die Ausstellung zu den „12 Grundformen des verlassenen Bettes“ stattfand, haben wir am 2. Mai 2017 die Ausstellung „Schlafende“ eröffnet. Die Künstlerin Silke Rehberg hat dafür ein Fries aus Keramik entworfen, das an den Wänden der Denkerei zehn Schlafende in verschiedenen Haltungen zeigen wird.

Öffnungszeiten & Rahmenprogramm unter: http://www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1233

Silke Rehberg: Schlafende • gebrannter Ton, engobiert, glasiert und pigmentiert, 77 x 138 x 19 cm, 2015

Neuestes zu Bazon Brock

1. Knapp 60 Jahre ist es her, seit er vergeblich von Zoodirektoren forderte, in ihre Primatenabteilungen aufgenommen zu werden, da ja weltweit Menschen zum Abschuss freigegeben worden sind und auf roten Listen geführt werden. Nun darf er triumphieren, denn der Londoner Zoo genehmigte endgültig die Aufnahme eines Menschheitsvertreters in die Primatenabteilung und Bazon Brock gewann den Lookalike-Wettbewerb zu Ehren der bedrohten Orang-Utans. Er wurde als beste menschliche Verkörperung von Wesen und Erscheinung eines Orang-Utans von der Evolution ausgezeichnet. Nachprüfung jederzeit auf Anmeldung.

2. Im hohen Alter begründet nun Bazon Brock eine völlig neue Wissenschaftsunterdisziplin, nämlich die „Achselhöhlenforschung“. Die Fruchtbarkeit seines Ansatzes demonstriertre bereits am 11. Juli 2017 das geniale Forscherpaar Nadia Koch und Thomas Schirren aus Salzburg innerhalb ihres Vortrags über die antike Strategie der Dietätik „Learning by Dying“. Feiern Sie mit uns in der Denkerei derartige Freudenfeste am laufenden Band!

Sensation bei Nekes-Ehrung in der Denkerei

Zur Gedächtnisfeier für den jüngst verstorbenen Werner Nekes am Samstag, den 25. März 2017 erschien auch Prof. Dr. Horst Bredekamp und erklärte, dass in die Konzeption des Humboldt Forums die kulturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse von Werner Nekes aufgenommen worden seien: „Das haben wir längst“. Der Überraschung im Auditorium entsprach die Freude über ein derart umfassendes Konzept für das Humboldt Forum.

Der Kulturhistoriker Nekes sammelte die ältesten noch erhaltenen technischen Bildgebungsinstrumente. Mit seinem Werk als moderner Lichtbildkünstler (Film als Lichteratur) stellte er experimentell die uns nicht erhaltenen möglichen Anwendungsresultate der alten Bildtechniken her. Deswegen konnte er behaupten, seine Arbeit als Künstler sei mindestens 400 Jahre alt.

Warum ist das so eine grandiose Leistung? In Kürze: Wir kennen beispielsweise den Parthenon-Tempel auf der Akropolis, wissen aber bis heute nicht annähernd, wie man ihn von 460-445 v. Chr., also in einem sehr kurzen Zeitraum, erschaffen konnte. Bei den Geräten aus der Sammlung Nekes haben wir das technische Handwerkszeug, wissen aber nichts über die Resultate von dessen Anwendung. Aber es gibt Hinweise: so haben beispielsweise analphabetische Teppichweberinnen bereits vor 500 Jahren Bildkonzepte erreicht, denen erst Mitte des 20. Jahrhunderts von akademisch ausgebildeten Malern entsprochen werden konnte.

Wie sind derartige Übereinstimmungen von kollektiven Arbeitsprozessen mit denen hoch entwickelter Künstlerindividualitäten zu erklären? Die Antwort lautet: Erst die Arbeit der modernen Künstler ermöglicht es uns, rückwirkend die Zeugnisse kollektiver Arbeitskulturen zu würdigen. Werner Nekes hat entscheidend dazu beigetragen, erkennen und anerkennen zu können, dass historisch frühere Kulturen nicht nur generell, sondern auch im Speziellen der Hochleistungstechnik es mit den gloriosen Resultaten unserer Gegenwart aufnehmen konnten. Es gibt keinen Fortschritt in der Entwicklung der Kulturen. Alle Kulturen aller Zeiten haben immer schon das volle Potenzial der menschlichen Möglichkeiten, wenn auch in je unterschiedlicher Weise, entfaltet. Das anzunehmen ist zwingend, da wir inzwischen wissen, dass die Menschen seit mindestens 35.000 Jahren in jeder Hinsicht die gleichen waren wie wir es heute sind.

Bazon Brock, Berlin am 27.03.2017

Geschichte des Action Teaching

Nachdem die Ausstellung "Beuys Brock Vostell. Aktion Demonstration Performance" im ZKM Karlsruhe beendet ist, sind in der Denkerei einige der Exponate ab 22.01.2015 während der Veranstaltungen sowie nach Voranmeldung zu sehen!

Literaturbleche

Publikationen

Aus den Denkerei-Veranstaltungen in Kooperation mit der Universität Klagenfurt sind zwei Publikationen hervorgegangen, zu beziehen über die Denkerei oder den Buchhandel:

Unlösbare Probleme. Warum Gesellschaften kollabieren. Hrsg. von Arno Bammé. München 2013.

Schöpfer der zweiten Natur. Der Mensch im Anthropozän. Hrsg. von Arno Bammé. Marburg 2014.

Publikationen Denkerei

The Avantgarde Diaries zu Gast in der Denkerei

Video ansehen unter: https://vimeo.com/50616349

Avantgarde Diaries: Deceleration of Time • Susanna Kraus & Bazon Brock (Filmstill)